mit: Nora Buzalka, Michele Cuciuffo und Simon Werdelis

Bühne: Bettina Pommer

Kostüme: Henriette Müller

Dramaturgie: Martina Missel und Christina Hommel

Regieassistenz: Frauke Fichtner


Die Maximilianstrasse in München. Ein Ort an dem zwei Gegensätze aufeinander treffen. Maximal sichtbar ist konzentrierte Luxus, unsichtbar ist die Pflege der luxuriösen Erscheinung. Wie ist es möglich, dass die Straßen, Schaufenster und Toiletten immer sauber sind? Wer poliert den Reichtum? Doch so prunkvoll, wie die wenigen „Schönen und Reichen“ tagsüber ihre Fassade auf den Straßen inszenieren, so sehr bleiben ihre Dienstleister bewusst im meist nächtlichen Hintergrund.


Luxus und Sklaverei sind zwei Extreme unserer Gesellschaft. Sie sind über „uns“, über die Masse, miteinander verbunden. Wir übernehmen die Charakteristik der „Extreme“ in den formellen Aufbau des Abends, behandeln dabei aber die Themen „Luxus“ und „Sklaverei“ parallel.


Wir beschäftigen uns nicht mit tatsächlichen sklavereiähnlichen Zuständen heute, sondern untersuchen allgegenwärtigen Assoziation von Sklaverei mit bestimmten Berufsgruppen und der freiwilligen Selbstversklavung in der heutigen Gesellschaft.


Wir richten unser Augenmerk darauf, wie die Menschen, denen wir „Luxus“ zuordnen sich für den Reichtum selbst versklaven, und wie jene, bei denen wir zunächst an Sklaverei denken, Luxus für sich selbst finden.



Eine Produktion von:                                                                      In Kooperation mit:




frei willig arbeiten

Materialentwicklung

RESIDENZTHEATER | MARSTALL




PREMIERE AM 04. JULI 2015





satellit produktion | 2015   

KURT MEISEL PREIS 2015