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Die neue Reihe von Bühnenprojekten im i-camp/neues theater münchen

Wir leben in Zeiten vielfältiger, teils neuer oder neu entdeckter weltweiter Widerständigkeiten. Das Bewusstsein der gefühlten oder tatsächlichen Ohnmacht, sowohl von Individuen als auch ganzen Völkern angesichts alter und neuer, nicht selbst gewählter Zwangssysteme setzt neue Kräfte frei. Der aktive Wille nach Veränderung bricht sich bahn und treibt die Menschen vielerorts auf die Straßen.

In der neuen Reihe „courage_loading“ werden am i-camp in München Produktionen präsentiert, die sich mit dem aktuellen, globalen Tagesgeschehen auseinandersetzen. Derzeit sind das insbesondere Produktionen die sich thematisch auf die weltweiten Aufstände, insbesondere auf den „Arabischen Frühling“ und dessen Auswirkungen beziehen.

Die Produktionen sind stilistisch so unterschiedlich wie ihre Macher. Dennoch haben sie zwei wichtige Gemeinsamkeiten. Sie setzen sich mit der Frage auseinander was die Ereignisse, die sie thematisieren mit uns hier in Deutschland zu tun haben. Und sie suchen nach einer künstlerischen Übersetzung von realem Material auf die Bühne.

Das Programm

In der Behandlung von tagesaktuellen Themen ist es nicht möglich einen Jahresspielplan zu entwerfen, denn sie ändern sich ständig. Mit dem Ansatz diese Auseinandersetzung immer wieder neu zu versuchen, gibt das i-camp alle paar Monate ein neues Programm mit einem oder mehreren neuen Produktionen zu „courage_loading“ heraus.

Aktuelle Produktionen

inSIGHT (von Christiane Mudra)20. - 22. September 2012

wo ist meine stimme (von Ana Zirner)05. - 08. November 2012


Stimmen der Macher und Beteiligten

„Die hiesige Generation unter 30 hat keine Erfahrung mit Unterdrückung. Aber das, was wir jetzt Demokratie nennen, ist Folge von blutigen Auseinandersetzungen und einem langen Prozess. Es lohnt sich, die Demokratie in all ihrer Unzulänglichkeit zu verteidigen, weil wir auch wissen, was es vorher gab.

Die Reihe zielt in zwei Richtungen: Was passiert dort? Aber das reflektiert auch auf uns zurück: Wir hatten das auch, vergesst das nicht!“

Robert Hofmann (i-camp)

“Die Diskrepanz zwischen meinen Erlebnissen und der medialen Berichterstattung hat mich nach meiner Reise durch Syrien Informationen anders überprüfen lassen. Wo beginnt die Verantwortung von Beobachtern? Kann man ab einer gewissen Dimension überhaupt noch Theater machen? Oder muss man es tun?

Omar Amiralay sagte: Every spectator is a coward or a traitor.

Die Spuren von Macht- und Wirtschaftsinteressen, die mir auf Reisen begegnet sind, enden allzu oft in meiner direkten Nachbarschaft. Dadurch fühle ich mich involviert. Mir wurde einmal gesagt: Ihr, die Ihr keine Opfer seid müsst berichten- Ihr habt den nötigen Abstand. Wir haben genug erlebt.”

Christiane Mudra („inSIGHT“)

„Ich empfinde mein sicheres und angenehmes Leben hier weder als belastende Ungerechtigkeit, noch als Entschuldigung zur Verantwortungslosigkeit. Ich empfinde es als Herausforderung: Da wir die Kapazitäten dazu haben, können wir versuchen, Andere aktiv zu unterstützen.

Wie wir das tun, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich versuche es durch meine Arbeit im Theater. Denn ich glaube, dass die Distanz, die das Theater als Kunstform zur Realität hat, einen neuen Zugang zu den behandelten Themen ermöglicht, und so zu größeren Verständnis beitragen kann.”

Ana Zirner („wo ist meine stimme.“)


http://www.i-camp-muenchen.de